Waldwirtschaft

Gruppenbild Waldwirtschaft

Die Förster: v.l.n.r. Gerhard Heyen, Clemens Niers, Thomas Schomaker, Winfried Frölich, Johannes Dierkes, Hermann Kamp

Die Arenberg-Meppen GmbH bewirtschaftet insgesamt ca. 9.500 ha Wälder in Eigenregie. Die Wälder werden mit dem Ziel des Dauerwaldes bewirtschaftet. Bei der naturnahen Waldbewirtschaftung steht die einzelstammweise Nutzung reifer Bäume und die Errichtung stabiler ungleichaltriger Mischbestände im Vordergrund. Neben der künstlichen Verjüngung (Saat oder Pflanzung) sollen naturgemäße Ziele durch Einbeziehung geeigneter Naturverjüngungen unterstützt werden. Stufige Waldränder aus Sträuchern und Laubbäumen erhöhen die Stabilität gegen Umwelteinflüsse und stärken die Abwehrkräfte des Waldes gegen Schädlinge durch die Förderung natürlicher Schädlingsfeinde.

Infolge des Orkans am 13.11.1972 wurden im Emsland mit 550.000 Fm fast der gesamte Holzvorrat der Arenberg-Meppen GmbH zu Boden geworfen. 3.350 ha Wälder wurden wieder aufgeforstet. Nach dem Sturm, der überwiegend die alten Kiefernbestände niederriss, wurde der Wiederaufbau danach zu einem großflächigen Umbau in Mischwaldbestände genutzt.

In den übrigen mittelalten Nadelwaldbeständen wird heute durch großflächige Unterpflanzungen mit standortgerechten Nadel- und Laubbäumen die Struktur- und Wertverbesserung der Wälder weiterentwickelt.

Orkanschäden

Großflächige Sturmschäden 1972

Mitarbeiter

Forstwirte bei der Bestandspflege (hier Wertästung)