Die
Arenberg-Meppen GmbH bewirtschaftet insgesamt ca. 9.500 ha
Wäler in Eigenregie. Die Wälder werden mit dem Ziel des
Dauerwaldes bewirtschaftet. Bei der naturnahen
Waldbewirtschaftung steht die einzelstammweise Nutzung
reifer Bäume und die Errichtung stabiler
ungleichaltriger Mischbestände im Vordergrund. Neben der künstlichen Verjüngung (Saat oder Pflanzung)
sollen naturgemäße Ziele durch Einbeziehung geeigneter
Naturverjüngungen unterstützt werden. Stufige Waldränder aus
Sträuchern und Laubbäumen erhöhen die Stabilität gegen
Umwelteinflüsse und stärken die Abwehrkräfte des Waldes
gegen Schädlinge durch die Förderung natürlicher
Schädlingsfeinde.
Infolge des Orkans am
13.11.1972 wurden im Emsland mit 550.000 Fm fast der gesamte
Holzvorrat zu Boden geworfen.
3.350 ha Wälder
wurden wieder
aufgeforstet.
Nach dem Sturm, der überwiegend die
alten Kiefernbestände niederriss, wurde der Wiederaufbau danach zu einem großflächigen Umbau in
Mischwaldbestände genutzt.
In den übrigen mittelalten
Nadelwaldbeständen wird heute durch großflächige
Unterpflanzungen mit standortgerechten Nadel- und
Laubbäumen die Struktur- und Wertverbesserung der
Wälder weiterentwickelt.